Mein Herz schlägt links.

Ich bin aufgewachsen in einem kleinen Dorf am Rande vom Tagebau Garzweiler II, als Kind hab ich nie verstanden, worum es sich eigentlich geht und warum die Nachbardörfer zu "Geisterstädten" wurden und verschwanden.

Erst während meines ersten Studiums wurde mir klar, welche immensen Auswirkungen die Umweltzerstörung im Rheinischen Braunkohlerevier hat. Seitdem kann ich nicht mehr tatenlos zu sehen, wie Dörfer abgerissen und fossile Energieträger verfeuert werden für wirtschaftliche Interessen.

Ich entschied mich dazu als Klimaaktivistin Teil der Protestbewegung zu werden und wurde schnell aufmerksam auf diverse Missstände in unserer Gesellschaft, soziale Ungerechtigkeit, wo ich auch hinschaute.
So entschloss ich mich dazu, nicht nur als Aktivistin einen Beitrag zu leisten, sondern auch durch meinen zweiten Studiengang Energie- und Umwelttechnik und meiner beruflichen Tätigkeiten.

Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, zu viel Zeit haben wir schon verschwendet. Es ist aller höchste Zeit zu handeln, wir brauchen konsequente Klimapolitik, um die 1,5 Grad-Grenze einhalten zu können. Da die aktuelle Bundesregierung dies nicht ernst zunehmen scheint, habe ich mich dazu entschlossen in die Politik zu gehen.

Der Name Klimaliste verrät, dass es unsere oberste Priorität ist Klimaschutz zu betreiben, ich sehe meine Kandidatur jedoch auch nicht als monothematisch an. Ich möchte ebenfalls auf weitere Missstände aufmerksam machen, darunter die Diskriminierung von Minderheiten, Chancenungleichheit in der Bildung, zu hohe Mietpreise und noch viele weitere Themen, welche dringend politisches Engagement benötigen, um gestoppt zu werden.

Lara Baumanns

SHK Klimaschutzmanagement, NAJU Projektkoordinatorin, Studentin Energie- & Umwelttechnik, Klimaaktivistin

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