Dienstag, 03. August 2021, 23:59 Uhr

Der Fall Stiko – Das zerrüttete Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik

Die Ständige Impfkommission hält sich zurück mit einer Impf-Empfehlung für 12- bis 17-Jährige. Die mehrheitliche Politik will das trotzdem durchsetzen. Direktkandidat Martin Schöne kritisiert diesen Politikstil.
Warum hören wir nicht auf die Wissenschaft?“ fragt Direktkandidat Martin Schöne angesichts der Diskussion über die Impfung von Kindern und Jugendlichen.
„Obwohl die Expert*innen von der Ständigen Impfkommission noch auf eindeutige wissenschaftsbasierte Daten warten, drängt die Politik und möchte vorpreschen. Das halte ich für falsch!“ so Martin Schöne, der selbst Vater ist. Schöne plädiert für einen Politikstil, der Expert*innen und Wissenschaftler*innen in den Fokus rückt und somit die Wissenschaft als das betrachtet, was sie ist: Eine wissens- und faktenorientierte Domäne, die durch jahrelange Forschung zuverlässige Daten liefert. So sieht das auch die Klimaliste Rheinland-Pfalz, die Martin Schöne bei seiner Direktkandidatur im Wahlkreis Ludwigshafen-Frankenthal unterstützt.
„Hört auf die Wissenschaft!“ ist das Credo von Martin Schöne und dies möchte er im politischen Berlin umsetzen. Denn eine Abkehr von faktenbasierter Expertise ist ein gefährlicher Weg, der sich in Deutschland bereits abzeichnet. Es ist nicht nur der Fall Stiko sondern auch viele andere Themen, allen voran der Klimaschutz, der einer Politik ohne Fakten zum Opfer fallen wird.